Die Montessori-Lehrerin Dörte Sambraus machte bei ihrer Arbeit in der Schule die Erfahrung, dass es Kinder gibt, denen das Zuhause fehlt, in dem sie Geborgenheit und Sicherheit finden. 1981 traf sie den Dipl.-Psych. und Dipl. Betriebswirt (FH) Rolf Merten bei einem gemeinsamen Freund in Berlin, der ähnliche Erfahrungen bei Ferienmaßnahmen mit behinderten Kindern gemacht hatte. Sie träumten von einem Ort, an dem benachteiligte Kinder in einem überschaubaren Rahmen aufgenommen werden und wo ihnen gezielt geholfen werden konnte. Gemeinsam wollten sie Kindern helfen und ein für sie förderndes Umfeld in menschlicher Atmosphäre mit pädagogisch-psychologischer Fachkompetenz schaffen.
Durch eine Erbschaft von Dörte Sambraus konnte diese Idee realisiert werden. Angesichts der Situation in der damaligen Heimpädagogik wurde die gemeinnützige GmbH, die Dörte Sambraus im Jahr 1981 gründete, „Gesellschaft zur Förderung der Humanisierung des Erziehungswesens“ (GFE) genannt. Ihr erklärtes Ziel war es, Kinder ernst zu nehmen und ihnen ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen.
Inselhaus Kinder- und Jugendhilfe gGmbH, www.inselhaus.org





